Rettet die Naturvölker e.V. (RdN)

Eine Menschenrechtsorganisation, die zum Schutz von Naturvölkern arbeitet.

Was machen wir?

Wir leisten seit 1991 Bewahrungshilfe für die letzten Naturvölker, ihre Kulturen, Wertevorstellungen und Lebensweisen. RdN handelt zum Schutz bedrohter Jäger- und Sammlerkulturen – darunter die Altvölker der Erde „Negritos“, „Buschmänner“, „Pygmäen“ und vedo-austronesische Völker Südasiens, Australiens und Ozeaniens (verschiedene Stämme der Veddas und Aboriginal) -, wie auch traditionellen Gartenbau betreibende Papuas, Melanesier und Indianer tropischer Naturwaldgebiete unterstützt.

Von Paraguays Guaycurú-Sprachen überlebte nur die der Toba – alle anderen sind erloschen …

Die Heimat der Völker der Guaycurú-Sprachfamilie auf paraguayischem Gebiet ist der Feuchte Chaco. Diese Ökoregion profitiert – im Gegensatz zum Trockenen Chaco – von hohen Niederschlagsspenden. Diese bewegen sich zwischen 1250 bis 750 mm pro Jahr von Ost nach West abnehmend. Selbst in der Trockenzeit, die im Juni beginnt und […]

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`Pygmäen`-Land (Teil II) – Bis ans Ende der Welt: Der lange Weg nach Australien

Über vier Milliarden Jahre soll unser Planet alt sein. In grauer Vorzeit entstanden Pflanzen, Tiere und die Menschen. Letztere existieren – zählen wir die Tier-Mensch-Übergangsphase hinzu – seit viereinhalb Millionen Jahren. Den überwiegenden Teil dieser Zeit lebten alle Zweige der Gattung Mensch auf der Entwicklungsstufe der Jagd- und Sammelwirtschaft und

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Die Kriminalisierung indigener Forderungen in Paraguay

Wenn die Verteidigung des Rechts auf Nahrung zu einem Verbrechen wird  Der paraguayische Staat handelt als Vergeltung für die Einforderung grundlegender Rechte des Volkes der Ayoreo, wie das Recht auf Leben, auf Nahrung und auf Wasser, in einem irregulären Verfahren, das Menschenrechte und ratifizierte internationale Verträge verletzt. Im August 2024

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„Wir sind die Bewahrer der Natur.“

Naturverbunden – umweltorientiert – spirituell: Die Botschaft eines Guarani Häuptlings an die Welt. Häuptling Tupa weiß, wovon er spricht. Die Abholzung der Wälder und Vergiftung der Lebensräume haben viele Ureinwohner Brasiliens aus ihren Domizilen vertrieben und gezwungen, ein Leben in der Zivilisation zu führen. Zu diesem Zweck hat die in

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Der Guarani`s „Land ohne Schlechtes“

Einer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der intensiven Sehnsucht der Guarani nach dem „Land ohne Schlechtes / Böses“ konfrontiert wurde, war der im thüringischen Jena geborene Curt Uncel. Er war 1903 nach Brasilien ausgewandert (auch um dem Militärdienst zu entgehen). Dort wurde er trotz fehlendem Stu-dium zum anerkannten

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