Sonstige

Isoliert lebende Völker sind die zerbrechlichsten aller Kulturen, die unser Planet kennt! Es gibt sie nur noch in Südamerika, auf den Andamanen sowie in West Papua, sonst nirgends mehr! Für ihren Schutz hat sich 2005 in Lima die Internationale Allianz gegründet. Seit 2008 besteht zudem der Beratende Ausschuss. Ihre Dokumente sind nachstehend aufgeführt.

Internationaler Beratender Ausschuss zum Schutz Indigener Isolierter Völker, Satzung und Erklärung, Lima 2011 PDF (deutsche Übersetzung)Intern. Beratender Ausschuss f. Indig. Isolierte Völker, Satzung + Statement, Lima 2011

Internationale Allianz zum Schutz Indigener Isolierter Völker, Deklaration von Belem PDF (deutsche Übersetzung):  DEKLARATION Belem 5.11.2005

 

WELTWEIT: INDIGENE KONFLIKTHERDE – BERICHT 60 – MÄRZ 2012
Freitag, 4. Mai 2012
von FdN/IC
Die australische Regierung verabschiedet Gesetz für Lagerung von Atommüll auf indigenem Land; namibisches Volk der Himba bittet die internationale Gemeinschaft um Hilfe; First Nation der Musqueam stoppt den Bau einer Wohnanlage; Oberster Gerichtshof von Mexiko bestätigt Recht der Indigenen, an Entscheidungen beteiligt zu werden. Der Oberste Gerichtshof von Mexiko hat entschieden, dass die Gemeinschaft der Tarahumara (Raramuri) im Bundesstaat Chihuahua ein gesetzlich legitimiertes Recht darauf hat, in Entscheidungsfindungen zu sie betreffenden Projekten einbezogen zu werden. Dieses wenig beachtete Gerichtsurteil könnte große Auswirkungen auf den Rest des Landes haben. Der Gerichtshof verkündete zudem, dass das relevante Gesetz mit dem Abkommen Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation übereinstimmt, das die Rechte der indigenen Gemeinschaften und Stämme sichert. Mexiko ist eines der 22 Länder, die dieses internationale Abkommen unterzeichnet haben.
 

 

BUMERANGBUMERANG – Naturvölker heute, Hefte 1/94 – 2/2010

„BUMERANG – Naturvölker heute“ wurde vom Bund für Naturvölker e.V. (ab 2009: Bund für indigene Völker e.V.) herausgegeben. Der Verein der bis 2011 existierte, entstand 1994 aus ehemaligen Mitgliedern von Freunde der Naturvölker e.V. (FdN). FdN dankt dem Verein für die Überlassung der Restbestände des Bumerangs. Inhaltsverzeichnisse der Hefte teilweise einsehbar über die Webseite von

Frau Dr. Gilsenbach.     PDF: BUMERANG Bestandsübersicht

Interessenten können Hefte über das RdN-Archiv von folgender Adresse beziehen:

Schacko Graf zu Rantzau, Hohler Weg 36, 21481 Lauenburg; Mex@naturvoelker.de

Über die gleiche Adresse können ebenfalls folgende Publikationen, die freundlicherweise vom o. g. Verein übergeben wurden, erworben werden:

THE INDIGENOUS WORLD, Jahrgänge 1995 – 1996, 2000 – 2001, 2001 – 2002, 2002 – 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 20012, 2013, hrsg. von IWGIA, Kopenhagen

 

 

 

ngo_handbook_deckblattUnited Nations Human Rights Programme: A Handbook for Civil Society A Handbook for Civil Society is a new, user-friendly and authoritative publication on United Nations human rights bodies and mechanisms – explaining how they work and exploring the many important ways that civil society actors including NGOs can contribute to their work. This publication is addressed to the civil society actors who, every day in every part of the world, contribute to the promotion and protection of human rights, and it ultimately aims at enabling more people to access and make claim to their human rights through effective use of United Nations human rights bodies and mechanisms. Download: NGO Handbook.pdf  (1,3 MB)

 

Bericht über Franz. GuayanaInternationale Konferenz zur Situation der Hirtenvölker Vom 24. bis 25.10.2008 fand in der Leuphana Universität in Lüneburg die internationale Konferenz zur Situation der Hirtenvölker statt. Neben Rebecca Harms, Abgeordnete im Europaparlament für Bündnis 90/Die Grünen, waren auch hochkarätige Experten wie Ben Knighton (Oxford Center for Mission Studies), Echi Christina Gabbert (Max Planck Institute Ethiopia), Steffen Keulig (fPcN Germany) oder Jennifer Tang (University of Victoria, Canada) u.a. anwesend. Download: Zusammenfassung der Konferenz  (700 KB)

 

 

Tourinfo-Projekt Von den rund 7000 Kulturen der Welt sind laut Worldwatch Institute etwa 2000 akut bedroht. Sie sind bedroht unter anderem durch Touristenströme, die in Afrika oder Südamerika Elemente ihrer Kulturen wie Zigaretten, Alkohol oder für den Lebensraum unangemessene Kleidung einschleppen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das oft binnen Kurzem zur Verwandlung vormals intakter Dörfer zu Slums führt, die dann wiederum für Touristen uninteressant sind. Ihre ursprüngliche Kultur finden die Menschen aber nicht wieder. Die TU-Arbeitsstelle “Structural Analysis of Cultural Systems” unter Leitung von Dr. Arnold Groh, der unter anderem an der Entstehung einer Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte indigener Gruppen (United Nations Declaration on the Rights of Indigenous Peoples) beteiligt war, hat deshalb im Frühjahr in Kamerun am Lobé-Fluss bei den Bagyeli-Pygmäen ein “Tour-Info-Projekt” gestartet und einen Verhaltenscodex erarbeitet. FdN weist ausdrücklich daraufhin, dass wir damit nicht den Ethnotourismus unterstützen! Download: Verhaltenscodex beim Besuch Indigener Völker in verschiedenen Sprachen (700 kB)

 

ILO ÜBEREINKOMMEN 169
Dienstag, 14. Juni 2005
von ILO 169
Die ILO Konvention 169 ist der bislang umfassenste Gesetzestext, der die kollektiven Rechte von Indigenen Völkern anerkennt und ein Selbsbestimmungsrecht verankert.Übereinkommen über eingeborene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern, 1989 Dieses Übereinkommen ist am 5. September 1991 in Kraft getreten. Ort: Genf, Tagung: 76

ILO 169, PDF: ILO Nr. 169

 

Diskurs: Entwurzelt Schulbildung Naturvölker? von Steffen Keulig / Daniel Habenicht, 24. Oktober 2005 PDF:   DISKURS Entwurzelt Schulbildung Naturvölker