Projekte in Asien

FdN/fPcN fertigt Situationsstudien an und veröffentlicht sie; wie über die Adivasi oder die Negritovölker der Allar, Kadar und Kurumba in Indien, die Mani (Sakai) in Südthailand oder die Akha in Nordthailand.\r\nHierbei arbeiten wir mit anderen Indigenenorganisationen eng zusammen wie mit unserer Schwesterorganisation der Akha Heritage Foundation.\r\n\r\nAuf den Philippinen haben wir für die Batak auf Palawan und die Agta auf Luzon Land erworben. In Dipuntian auf Luzon haben wir begonnen, für die dort lebenden Agta eine Stammesschule zu errichten. Gerade sind wir dabei für die Agta von Palanan gemeinsam mit der lokalen Distriktregierung ein neues Projekt zu erarbeiten, das demnächst auf unserer Seite veröffentlicht wird. Seit den 80er Jahren unterstützen wir ebenso die Aeta, die beim Pinatuboausbruch 1991 den größten Teil ihres Stammeslandes verloren. Momentan unterstützen wir die Aeta mit Wasserbüffeln, um sie von der selbstzerstörerischen Kohlerei weg zu bewegen. Des Weiteren befindet sich eine von Hannes Rücker betreute ökologische Farm für die Aeta seit eingen Jahren im Aufbau.\r\n\r\nUnser Mitglied Martin Pachner ist derzeit ständig vor Ort um die Agta und Aeta in ihren Traditionen zu unterstützen. Hannes Rücker war wieder im Jahr 2008 für mehrere Monate vor Ort wie schon die letzten Jahre zuvor. Die letzten Projekt- und Situationsberichte der Beiden finden Sie in den Nachrichten über Asien.\r\n\r\n \r\n\r\nÜberlebenshilfe auf den Philippinen 2008: Aeta Negritos 30.06.2008\r\n\r\nPhilippinenreise 2008: Hannes Rücker Flug: München – Manila und zurück: 01.01. – 29.04.2008 Ich hielt mich dieses Jahr nur in der Provinz Zambales, Luzon bei den Aeta Negritos am Pinatubo auf. Unterkunft bot eine kleine Strohhütte, die sich inmitten der nachhaltigen Pflanzungen der Familie Pamiliang befindet, welche wir gemeinsam nun im 3. Jahr pflegen.\r\n\r\n ‘ LANDRECHTE für die Hadzabe, Tansania\r\n\r\n\"\" Camp der Hadzabe\r\n\r\nRdN arbeitet seit über 25 Jahren mit den Hadzabe zusammen, den letzten Buschmännern Tansanias sowie Ostafrikas. 1991 – 2001 holte RdN – damals noch FdN – als `Wilddiebe` gefolterte Stammesjäger der Hadzabe, die auf ihrem traditionellen Land gejagd hatten, aus Gefängnissen und stand dem Wildbeutervolk gegen Zwangszivilisierung und Seßhaftmachung bei (u. a. FdN-Kampagne mit GfbV e.V.: 2001). 1997 gelang es erstmals, dass ein Vertreter der Hadzabe in Genf bei der UN für Indigenenfragen die traditionelle Existenz seines Volkes gegen Ansiedlung, Landraub und Missionierung verteidigte. 2007 startete FdN eine erneute Kampagne für die Hadzabe gegen den drohenden Verlust eines großen Teils ihres Stammeslandes durch ein ausländisches Safari Unternehmen. Die Kampagne hatte im November 2007 zum Erfolg geführt. 2008/9 unterstützen wir die Hadzabe mit Schulgeld, weil deren Kinder in die Schulen nach Mangola und Longido müssen.\r\n\r\nZwischen 2011 und 2019 38.810 ha Stammesland seitens der Regierung den Hadzabe übereignet. Es ist das erste mal, dass in Tansania an ein Jäger- und Sammlervolk Landrechte vergeben wurden. Dazu Daudi vom DOROBO FONDS (www.dorobofund.org): „Es ist jedoch ein Kerngebiet, das sie kontrollieren können. Sie nutzen auch Gebiete, die früher ihre waren, aber nun von anderen Völkern besetzt sind. Der Landdruck von anderen ethnischen Gruppen ist extrem, obwohl aus historischer Sicht die Hadzabe die Kontrolle haben sollten über ein viel größeres Gebiet. Das (nun) übereignete Land ist sehr wichtig und ein großer Schritt. – Wir hoffen auf Vergrößerung und wollen dieses Jahr damit beginnen, und damit hoffentlich Ende nächsten Jahres die Gebietserweiterung abschließen zu können. Das braucht finanzielle Mittel, Akteure, die das politisch umsetzen.“\r\n\r\nRdN unterstützt die Hadzabe über finanzielle Zuwendungen an die NGO Ujamaa Community Ressource Team, die die Landrechte über Landnutzungsplanungen klären und damit für das Überleben der Hadzabe-Kultur wirken. Mit den Community-Landrechten wird Landgrabbing verhindert, Natur- und Umweltschutz gefördert und die Eigenständigkeit der Indigenen und ihrer Kulturen erhalten.\r\n\r\n\"Jäger Foto: Hadzabe schauen nach Jagdwild \r\n\r\n\"\" Nutzungs- u. Landrechte, Stand 2018\r\nRdN-Kostensumme seit 2012 für das Projekt: 48.632 € (31.12.2019)\r\nRdN bittet um diesbezügliche Spenden (Kennwort: „Hadzabe“).\r\n\r\nOGIEK, Kenia: Für die Ogiek fand eine Sofort-Hilfsaktion im Februar 2008 statt. Zur dramatischen Situation entstand auch das Video: Angriff auf die Ogiek. Die Ogiek brauchen dringend weitere Unterstützung um sich selbst und ihre Heimat, den Mau Wald, zu schützen! Zuletzt waren wir gemeinsam mit fPcN im Dezember 2009 und Januar 2010 vor Ort gewesen.\r\n\r\nPYGMÄEN, Demokratische Republik Kongo: Im Dezember 2007 startete unsere NGO die Zusammenarbeit mit den Pygmäen im Kongo, Heimat der Batwa- und Bambuti- Pygmäen, die durch Diskriminierung und Stammeslandverlust kurz vor der kulturellen Auslöschung stehen. OSAPY, eine der wichtigsten Pygmäenorganisationen in der DR Kongo, ist unserem fPcN Netzwerk für die Bewahrung der kulturellen Vielfalt beigetreten. Nach Gesprächen mit dessen Vorsitzenden Willy Loyombo Esimola im Dezember 2007 haben die Freunde der Naturvölker beschlossen, die Pygmäen auch dort zu unterstützen. Als eine der ersten Maßnahmen finanzierten und halfen wir OSAPY beim Aufbau einer Internetpräsenz. Diese soll den Pygmäen erstmals ermöglichen ihre Themen selbst im Internet zu publizieren. FdN/fPcN arbeitete viele Jahren mit den Pygmäenvölkern der Batwa und Baka in Ruanda, Burundi und Kamerun zusammen. Die Arbeit erfolgt u. a. in Koordination mit \”Unrepresented Nations and Peoples Organization\” (UNPO).\r\n\r\nKARAMOJONG, Uganda: Im Februar 2008 war ein FdN Team zu Filmaufnahmen für drei Wochen in Uganda bei den Karamojong. Das von der EU geförderte Film-Projekt finden Sie unter: Medien / Filme