Category Archives: Informationen über Naturvölker in Afrika

(Deutsch)

HADZABE/TANSANIA: FdN/fPcN arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten mit den Hadzabe zusammen, den letzten Buschmännern Ostafrikas. 1996 gelang es mit Unterstützung unserer Organisation erstmals, dass ein Vertreter der Hadzabe in Genf bei der UN für Indigenenfragen die traditionelle Existenz seines Volkes verteidigte. Wir unterstützen die Hadzabe bei ihrem Kampf gegen Ansiedlung, Landraub und Missionierung.

Im Juni/Juli 2007 startete FdN eine erneute Kampagne für die Hadzabe gegen den drohenden Verlust eines grossen Teils ihres Stammeslandes
durch ein ausländisches Safari Unternehmen. Die Kampagne hatte im
November 2007 zum Erfolg geführt.

Im Dezember 2007 und im Januar 2008 hat jeweils ein FdN Team erneut die Hadzabe besucht, die sich für unsere Unterstützung bedankten. Daraus enstand eine Videonachricht für die Sie den QuickTime Player benötigen.

Seit 2008 unterstützen wir die Hadzabe auch mit Schulgeld (bisher 3.300,00 €), weil deren Kinder in die Schulen nach Mangola und Longido müssen.

Ab Februar 2009 unterstützen wir den Sprecher und Menschenrechtler der Hadzabe, Naftali Kitandu, monatlich mit 90,00 €., damit er weiterhin politisch unabhängig für die Hadzabe tätig bleiben
kann. Für diese Unterstützung kann auch eine Patenschaft übernommen
werden. Naftali benötigt Geld vor allem für Busfahrten, Telefongebühren, Internetkommunikation sowie Essen.

OGIEK/KENIA: Des Weiteren arbeiten wir auch mit unserer Ogiek-Schwesterorganisation in Kenia zusammen. Ein dramatisches Video unserer letzten Hilfsaktion im Februar 2008 finden Sie hier: Angriff auf die Ogiek. Die Ogiek brauchen dringend finanzielle Unterstützung um sich selbst und ihre Heimat, den Mau Wald, zu schützen! Lesen Sie dazu unsere aktuellen Situationsberichte im News-Bereich. Zuletzt war ein FdN Team im Dezember 2009 und Januar 2010 vor Ort gewesen.

PYGMÄEN/KONGO: Im Dezember 2007 startete FdN auch die Zusammenarbeit mit den Pygmäen im Kongo. Dort ist die Heimat der Batwa und Bambuti Pygmäen, die durch Diskriminierung und Stammeslandverlust kurz vor der kulturellen Auslöschung stehen. OSAPY,
eine der wichtigsten Pygmäenorganisationen in der DR Kongo, ist unserem
fPcN Netzwerk für die Bewahrung der kulturellen Vielfalt beigetreten.
Nach Gesprächen mit dessen Vorsitzenden Willy Loyombo Esimola im
Dezember 2007 haben die Freunde der Naturvölker beschlossen die Pygmäen
auch dort zu unterstützen. Als eine der ersten Maßnahmen finanzierten
und halfen wir OSAPY beim Aufbau einer umfangreichen Internetpräsenz.
Diese soll den Pygmäen erstmals ermöglichen ihre Themen selbst im
Internet zu publizieren. Langfristig sind weitere Maßnahmen für den
Erhalt der Pygmäen Kultur geplant.

#KHOMANI SAN/SÜDAFRIKA: Anfang des Jahres 2006 besuchte ein Team von FdN die SAN (Buschmänner) in Südafrika und begann eine intensive Zusammenarbeit mit David Kruiper dem Clanchef.

Im Februar 2008 war ein weiteres FdN Team zu Filmaufnahmen für drei Wochen in Uganda bei den Karamojong. Das von der EU geförderte Projekt finden Sie unter: Kampagne- und Projektbeschreibung

FdN/FPCN arbeitet seit vielen Jahren mit den Pygmäenvölkern der Batwa und Baka in Ruanda, Burundi und Kamerun zusammen. Die Arbeit erfolgt u.a. in Koordination mit “Unrepresented Nations and Peoples Organization” (UNPO).

Weitere Infos:

Nachrichten zum Themenbereich Afrika
Schauen Sie doch auch mal nach unseren Bildern weiter…

Hadzabe Landrechte – IV. Quartal 2018

Der größte Teil der Landrechtearbeiten im 4. Quartal 2018 konzentrierte sich lt. Daudi auf die Sicherung und Abgrenzung der Weidegebiete der Hirtennomaden der Datoga. Diese grenzen an die Hadza-Gebiete und werden als Puffer dienen. Dadurch soll erreicht werden, dass die Datoga beginnen, ihr Land besser zu bewirtschaften, und so die Hadza-Gebiete weniger belasten. Darüber hinaus wurden Gebiete der Hadza und Weideflächen in den Mangola-Dörfern physisch abgegrenzt (mehr Grenzrohre eingefügt). Dismas hat dieses maßgeblich vor Ort betreut.

UCRT Mitarbeiter am Demarkierungspfahl

Tansania: Illegale Besetzung von Hadzabe-Land

Von FdN / ECOTERRA Intl.

Ende 2011 konnte stolz verkündet werden, dass die tansanische Regierung zum ersten Mal in der Geschichte des Landes einer ethnischen Minderheit Landrechte für einen Teil ihres Stammeslandes übereignet hatte. An der Weiterführung der Landrechte – die von FdN unterstützt werden – wird gearbeitet. Doch es gibt keinen Frieden, wie FdN durch unsere Partnerorganisation ECOTERRA Intl. am 25.012.2013 erfuhr!

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